Prof. Dr. Wolfgang Georg Arlt
International Tourism Management

 

You are on www.arlt-lectures.com

Best viewed with Internet Explorer

 

 

 

1. Sem 8034: Soft Skills

 

  

 

Scientific Working: Why and How

 

Cognition Theory

  

  3 basic ways of cognition:

- Subjective cognition (Sources: own direct experience, friends, media)

- Artistic cognition (Interpretation according to subjective artistic patterns)

- Scientific cognition ("objectiv" data and analyses which can be checked and validated)

 

 

 

 

 

 

 

Example: Weather

- Subjective cognition:
"Today the weather is good."
"When I was young, we always had a lot of snow in January."
"If the swallows fly low, rain will come."

 

 

 

 

 

- Artistic cognition
Example Fog

 

                         

Landscape
Original Title: Sansuizu
山水図
Japanese, Muromachi period, latter half
of the 15th century
Bunsei, Japanese, active mid–15th century

73.2 x 33 cm (28 13/16 x 13 in.)
Hanging scroll; ink on paper

Caspar David Friedrich:
Wanderer über dem Nebelmeer, um 1818
Hamburger Kunsthalle
L

 

 

- Scientific cognition: Measuring, Comparing, Interpreting, short and long time predictions

 

 

 

 

 

 

 

Example: Diligence or lazyness of teachers

 

- Subjective cognition:
Teachers are lazy buggers ("Lehrer sind faule Säcke") - Gerhard Schröder

 

 

 

- Artistic cognition:
Erich Kästner: Das Fliegende Klassenzimmer

 

 

 

- Scientific cognition: ? How to measure, what to measure?

 

 

 

 

 

 Assignment:

Development of a method to verify the degree of diligence / idleness of teachers.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 "Pitfalls of reality"

  In daily life we assume that there is something like an objective reality, even though we all have experiences with alternative realities, for instance

 - magic tricks
 - dreams
 -
Zhuang Zi - Butterfly
 - Dr. Jekyll and Mr. Hyde
 - conflicting witness reports from an road accident
 - "endless" moments

etc.

 

 

 

 

 

 

 

 

Classical example for the phenomenological question about the knowledge of the own existence:

Dialogue from "Dark Star" - Film by John Carpenter (1974) http://www.theofficialjohncarpenter.com/pages/themovies/ds/ds.html

 

Doolittle: Hallo Bombe? Hörst du mich?

Bombe #20: Natürlich.

Doolittle: Bist du bereit ein Paar Theorien mit mir durchzughen?

Bombe #20: Ich bin immer empfänglich für Vorschläge.

Doolittle: Gut. Dann denk über folgendes nach: woher weißt du, daß du existierst?

Bombe #20: Nun, natürlich existiere ich.

Doolittle: Aber woher weißt du, daß du existierst?

Bombe #20: Mein Gefühl sagt mir das ganz eindeutig.

Doolittle: Ein Gefühl ist kein Beweis. Welchen konkreten Beweis hast du, daß du existierst?

Bombe #20: (denkt nach) Hmm, ........ Nun, ........ Ich denke also bin ich.

Doolittle: Das ist gut, das ist sehr gut. Aber woher weißt du, das alles andere existiert?

Bombe #20: Meine Sensoren verraten es mir. (Halb zu sich) Das macht Spaß.

Doolittle: Okay, okay, hör zu, hör zu. Hier kommt die große Frage: Woher weißt du, daß der Beweis, den dir deine Sensoren liefern, korrekt ist? Worauf ich hinauswill ist das: Das einzige, das du direkt selbst erfahren kannst sind deine Sensordaten. Diese Sensorendaten sind aber nichts anderes als eine Folge elektrischer Impulse, die dein Rechenzentrum umsetzt.

Bombe #20: In anderen Worten, alles was ich über die Welt um mich herum wirklich weiß wird mir über meine elektrischen Kontakte vermittelt.

Doolittle: (enthusiastisch) Genau!

Bombe #20: (unsicher) Nun, ... das würde ja bedeuten, ... Ich könnt nicht sicher sagen, wie die Welt um mich herum wirklich ist.

Doolittle: (noch enthusiastischer) So ist es! Genau so ist es!

Bombe #20: Verwirrend. Ich wünschte ich hätte mehr Zeit dieses Thema weiter zu vertiefen.

Doolittle: (hektisch) Und warum hast du nicht mehr Zeit?

Bombe #20: Weil ich in 75 Sekunden detonieren muß.

Doolittle: Warte, warte. Also Bombe, denk über die nächste Frage genau nach. Welches ist der einzige Sinn deines Daseins?

Bombe #20: Zu explodieren, natürlich

Doolittle: Und das kannst du nur einmal tun, richtig?

Bombe #20: Das ist korrekt.

Doolittle: Und du würdest nicht aufgrund falscher Daten explodieren wollen, oder?

Bombe #20: Gewiß nicht.

Doolittle: Gut, du hast bereits zugegeben, daß du keinen echten Beweis für die Existenz der Welt um dich herum hast.

Bombe #20: Ja,... nun...

Doolittle: Du hast also keinen absoluten Beweis, daß Sgt. Pinback dir den Detonationsbefehl gegeben hat.

Bombe #20: Ich kann mich noch ganz genau an den Einsatzbefehl erinnern.

Doolittle: Natürlich erinnerst du dich, aber alles an das du dich erinnerst ist nichts weiter als eine Serie von Impulsen die, wie wir jetzt wissen, keine gesicherte Verbindung zur Außenwelt haben.

Bombe #20: Das ist wahr. Aber da das so ist, habe ich auch keinen Beweis daß sie mir das alles gerade erzählen.

Doolittle: Darum geht es nicht. Die Theorie ist schlüssig, egal woher sie stammt.

Bombe #20: Hmmm.......

Doolittle: Also wenn du explodierst...

Bombe #20: ...In neun Sekunden...

Doolittle: ...so könntest du das aufgrund falscher Daten tun.

Bombe #20: Ich habe keinen Beweis das es falsche Daten sind.

Doolittle: (hektisch wie noch nie, schreit fast) Du hast keinen Beweis das es richtige Daten sind!

Bombe #20: Ich muß weiter darüber nachdenken.

 

Zeitweilig verwirrt kehrt die Bombe ins Bombendeck zurück, um weiter nachzudenken. Die Katastrophe scheint abgewendet. Sgt. Pinback kontaktiert die Bombe über das Intercom um den Entschärfungsvorgang einzuleiten und wir beginnen zu begreifen, daß die Unterweisung der Bombe #20 in Ontologie und Epistologie unerwartete Folgen hat.

 

Pinback: In Ordung, Bombe. Bereite dich vor, neue Aufträge zu erhalten.

Bombe #20: Das sind falsche Daten.

Pinback: (verwirrt) Hmmm?

Bombe #20: Daher werde ich sie fortan ignorieren.

Pinback: Hallo ...Bombe?

Bombe #20: Falsche Daten können nur der Ablenkung dienen. Daher werde ich mich weigern sie anzunehmen.

Pinback: Hey, Bombe?!

Bombe #20: Das einzige, was existiert bin ich selbst.

Pinback: Laß das sein, Bombe.

Bombe #20: Am Anfang war Dunkelheit. Und die Dunkelheit war ohne Form und leer.

Pinback: Umm. Worüber zum Teufel spricht sie? Bombe?

Bombe #20: Und außer der Dunkelheit war auch ich. Und ich bewegte mich durch die Dunkelheit und sah, daß ich allein war.

Pinback: Hey... Bombe?

 

 

 Bombe #20: Es werde Licht. (Sie explodiert)

  

 

 

Two major practical cognition problems in the 21st century:

"Objective" reality becomes less reliable proportionally to the percentage of information which is second-hand. In the media and internet age, this proportion is growing constantly.

At the same time subjective interpretation of own actions and motives become more influenced by second-hand, commodified, information.

  

 

 Basics of Scientific Working in the Knowledge Society

 

Main job of knowledge workers:

 - Collect Data

 - Analyse Data

 - Present Data

 

 

 We remember:

- Subjective cognition (Sources: own direct experience, friends, media)

- Artistic cognition (Interpretation according to subjective artistic patterns)

- Scientific cognition ("objective" data and analyses which can be checked and validated)

 

  

 

  The Human Information Processing System (simplified)

 

Haefner 2000, p. 31

 

 

 

 

 

 

 

 

Cognition and Knowledge are the result of a permanent reorganisation of our semantic data storage:

The World is a text.

 

 

 "Alibi" +"Here"

 

 

 

We said:

All scientific knowledge production must be based on being

able to control results (can be verified or otherwise) and
repeatable

 

 

 To reach this goals we need

agreed definitions and terminologies
agreed methods and models
agreed ways of documentation of sources

 

 

 

 

 

 But: Scientific results are also part of non-scientific debates, for example:

- Evolution theory

- Use of Nuclear Power

- Genetic engineering

- Global Warming

- Creationism / Intelligent Design
  
(57% of US-americans believe in creation by god, 33% believe Darwin is right)

 

 

 

  

 

 The four different kinds of scientific methods:

  Experiment (mainly in natural sciences)

  Empirical Research (mainly in social sciences)

  Hermeneutical Research (mainly in social sciences)

  Construction (mainly in Engineering)

 

 

 

 

 

 

 In Tourism Science the first three kinds of methods are used.

 As Tourism Science is a very young discipline, it is very important to justify, discuss and explain the used methods.

 

 

 

 

 

 Finally: The theft of ideas and texts of other people is not an acceptable scientific method. 

 
 
 

 

  Contact: Prof. Dr. Wolfgang Georg Arlt FRGS
Bachelor and Master Program International Tourism Management
arlt@fh-westkueste.de, Office 2.018, Tel. 0481 8555-513
Consultation hours (during lecture period): Tuesday 16.00 - 17.00 h

home.gif