Prof. Dr. Wolfgang Georg Arlt
International Tourism Management

 

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ITM Master 1. Sem.
International Tourism Management Seminar I

           

Fr 08.15-11.30 h H 01

 

 

Regulating Tourism

 

 

Thinking game: Beam me up scotty!

 

Regulating Teleportation:
The last big missing invention is finally here:
From Jan 1st, 2012, all living creatures including human beings can be send "by email" from and to everywhere where an internet signal can be received. Security is very high (99.999999999%) and cost equal to an email: almost zero.

a) How will mobility evolve? and

b) is there a need to regulate access?

What for instance to do if 500 million people have the idea to beam themselves to Bali to see the sunset?

Form three groups, discuss for  15 minutes a) and b) and report your findings afterwards.


Regulating Tourism

Chapter of Hannam/Knox book: Any questions (words, concepts etc. you did not understand)?

 

Power:

Development of States and Nations since 200 years:

evergrowing surveillance and regulation of life 24/7: from grammar and fixed time zones to police, prisons, passports, CCTV, ...

Postmodern development:

evergrowing change from external control ("governance") to internal control (lifestyle): prison to facebook

 

Tourism and Power:

Increasing role of government: risk management, visa, commodification and control of behaviour in public places. Examples airport, Fanmeile 2006

Increasing role of government (local to global) in shaping tourism development for different goals: jobs, GDP, heritage protection, social coherence, health, ...

 

 

Tourism and Resistance:
 http://www.stern.de/reise/deutschland/berlin-tourismus-kreuzberg-macht-gegen-besucher-mobil-1659307.html

Erscheinungsdatum: 2. März 2011, 10:24 Uhr

Kreuzberg macht gegen Besucher mobil

Im vergangenen Jahr feierte die Hauptstadt einen Tourismus-Rekord. Mit fast 21 Millionen Übernachtungen eroberte Berlin in Europa Platz drei hinter Paris und London. Aber nicht in allen Stadtteilen wird der Ansturm mit Freude gesehen.

Das Feindbild steht fest: Es ist jung, kommt aus England, Italien oder Schweden, zieht morgens einen ratternden Rollkoffer übers Kreuzberger Kopfsteinpflaster und leert nachts grölend Bierflaschen. Alteingesessene in Berlin-Kreuzberg wollen die lauten Besucher am liebsten vertreiben, notfalls auch mit Hilfe der sonst so verhassten Polizei. "Hilfe, die Touris kommen", lautete die Überschrift auf einer Einladung der Grünen - die sonst doch immer so demonstrativ für Toleranz werben.

Mehr als 120 Menschen sind ihr gefolgt, der Saal an einer dunklen Seitenstraße Kreuzbergs ist überfüllt. Das Thema polarisiert in der ganzen Hauptstadt, aber hier im linksalternativen Kiez ist der Zorn am größten. "Wir sind kein Zoo", ruft ein junger Mann in tiefhängender Jeans und blauem Kapuzenpullover in den Saal. "Touristen sollen sich den Kudamm oder Alex geben." Wenig später empört sich bei der Debatte am Montagabend ein Mann im farbbespritzen Overall: "Warum kann man das denn nicht verbieten?" Er wird immer lauter: "Ja, warum denn nicht?" Zustimmendes Gemurmel im Publikum, das sich einig ist: Großstadt und Toleranz ja, aber nicht mehr gegenüber der stetigen Flut der Touristen, die durch die Kneipen und Clubs Kreuzbergs zieht.

Die meisten der Männer und Frauen im Publikum sind zwischen 35 und 65, viele tragen Wolljacken, Cargohosen oder Lederjacken. Die Grünen-Politiker am Tisch gehören zu den Jüngeren im Saal. Ein Satz, der immer wieder fällt: "Ich wohne seit mehr als 20 Jahren in Kreuzberg." In den vergangenen Jahrzehnten stand der Stadtteil für alternative Kultur, hohen Ausländeranteil oder Straßenschlachten mit der Polizei. Nun fallen Sätze über "die Touristen", die an Fremdenfeindlichkeit erinnern könnten.

Eine schwarz gekleidete Frau mit rotgefärbten Haaren erzählt von Erbrochenem auf dem Bürgersteig und Nächten voller Technomusik aus den Open-Air-Clubs, die aus dem Kreuzberger Spreeufer eine der beliebtesten Partymeilen der Stadt gemacht haben. Ihre Wut klingt wie die Empörung eines schwäbischen Dorfbewohners über ein Punkkonzert in den 80er Jahren: "Sie pinkeln in die Hauseingänge, werfen Bierflaschen und grölen herum." Als immer mehr geschimpft wird, sagt ein alter Mann mit weißem Bart und Ringelpulli: "Das ist Sarrazin-Denken."

In den vergangenen Jahren sind in den Innenstadtteilen Mitte, Kreuzberg, Friedrichshain und Prenzlauer Berg immer mehr Hostels, billige Hotels mit Mehrbettzimmern, eröffnet worden. Dazu kommt die "Schwarz-Hotellerie", wie der Senat sagt: Wohnungen werden für Tage, Wochen oder Monate an junge Touristen oder ausländische Studenten vermietet. Das ist zwar meist illegal, weil die entsprechende Gewerbeanmeldung fehlt, aber sehr beliebt.

Jedes Jahr meldet die Stadt stolz neue Touristenrekorde. Knapp 21 Millionen Übernachtungen werden gezählt. 112.000 Hotelbetten gibt es, 15.000 weitere sind geplant. Gegenüber Kreuzbergs entsteht auf der anderen Spreeseite derzeit Deutschlands größte Jugendherberge. Bauanträge für weitere Hostels werden gestellt. Selbst Gerhard Buchholz, der für die Berliner Tourismusagentur Visitberlin arbeitet, gibt zu: "Die Politik ist letztlich überrollt worden von der Entwicklung."

Eine Einigung im Kampf um den Kiez zeichnet sich nicht ab. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) setzt auf die Besucher, weil Berlin mangels Industrie sonst kaum Einnahmequellen hat. Der Tourismus bringt bis zu neun Milliarden Euro Umsatz zusätzlich in die Stadt. Auch die Grünen-Initiatoren der Kreuzberger Debatte schlagen zwar Beschränkungen des ungezügelten Hotel-Baus vor und fordern eine Tourismussteuer, die den Kiezen zu Gute kommt. Aber die Grünen-Wirtschaftspolitikerin Nicole Ludwig stellt auch fest: "Ich möchte euch eine Hoffnung nehmen: Kreuzberg wird nicht mehr das Kreuzberg von vor 30 Jahren werden."

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Management Case

Tourism Development - Funding Decisions

exercise21.pdf

Exercise 2.1 (hard copy)

Please read exercise

We will form five groups.

• The National Tourism Marketing Body

• The National Heritage Organisation

• The National Confederation of Tour Operators

• The Department for Communities and Local Government
and

Tourism Development Taskforce assistants (head: WGA)

 


 
 

 

  Contact: Prof. Dr. Wolfgang Georg Arlt FRGS
Bachelor and Master Program International Tourism Management
arlt@fh-westkueste.de, Office 2.018, Tel. 0481 8555-513
Consultation hours (during lecture period): Wed. 13.00-14.00 h

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